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Villa Lilly

Die Villa Lilly ist ein historischer Gebäudekomplex in der Nachbarschaft von Lindschied. Ursprünglich wurde er in den Jahren 1891 bis 1915 nach Entwürfen der Architekten Friedrich Groh und Joseph Drescher als Sommerresidenz für den deutsch-amerikanischen Bierfabrikanten Adolphus Busch errichtet.


Das Gesamtanwesen wurde von dem „Bierkönig“ Adolphus Busch geplant und erbaut, der damit in der Nähe seiner ursprünglichen Heimat Mainz-Kastel eine Sommerresidenz errichten ließ. Adolphus Busch war bereits mit 18 Jahren 1857 nach St. Louis ausgewandert, hatte dort einen Getreidehandel gegründet und nach der Heirat mit der Brauereitochter Lilly Anheuser den bis heute größten Bierkonzern der Welt entstehen lassen: Anheuser und Busch (heute: Anheuser-Busch Companies). Von seiner Sommerresidenz aus bereiste er mit dem eigens aus den USA eingeführten Salonwagen Deutschland, wobei ihn nicht nur kulturelle Ereignisse wie die Bayreuther Festspiele reizten, sondern auch Getreidepreise vor Ort (speziell in Böhmen) ausgehandelt wurden.


Das Haupthaus der Villa Lilly, wurde 1891 als erstes errichtet und nach dem Namen der Frau des Erbauers Adolphus Busch, benannt: Haus Lilly. Das in Hessen einzigartige Gebäude zeichnet sich architektonisch durch eine Mischung von europäischem

Klassizismus und amerikanischem Kolonialstil aus. Erst später wurde das zweitgrößte Haus, Haus Claire, fertiggestellt, das mit seinen Jugendstilelementen eher wieder europäischere Züge trägt. Neben den großzügig angelegten repräsentativen und teilweise an Jagdschlösser erinnernden Wohnhäusern sind umfangreiche Wirtschaftshäuser einschließlich einem historischen Gewächshaus erhalten. Sie stehen in einem lockeren Ensemble auf dem 39 ha großen parkähnlichen Grundstück, wobei die Wirtschaftsgebäude um den an einen Dorfplatz erinnernden Hof gruppiert sind.

Die Villa Lilly wurde das ganze Jahr über von umfangreichem Personal bewirtschaftet und bewohnt. Daran erinnern einige kleinere historische Gebäude, die etwas versteckter und weniger repräsentativ auf

dem Gelände verteilt sind. Auch zum Anwesen gehörten in früherer Zeit ein großer "Märchenpark", welcher Besucher aus ganz Hessen anlockte. Die Figuren des Parkes gingen in den Wirren während und nach des 2. Weltkrieges verloren. Unter den Nationalsozialisten wurde das Gebäude als Müttererholungsheim der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) genutzt. Später waren hier amerikanische Soldaten untergebracht, es folgten Nutzungen als soziale Einrichtung (Heim für Volksbildung und Jugendpflege ,,Haus Schwalbach", 1949-1959) und als Internat (Albert-Schweitzer-Schule, 1959 bis zum 31. Mai 1972). 1961 wurde der Komplex vom Land Hessen gekauft und später für 15-Millionen D-Mark aufwendig renoviert. Das Gesamtanwesen wurde zwischenzeitlich unter anderem auch von Mitgliedern der „Neuen Frankfurter Schule“ (gegründet unter anderem von Hans Traxler und Robert Gernhardt) bewohnt. Von diesen wurde im Haus Claire die erste Ausgabe der Satirezeitschrift "Titanic" geplant und entworfen. Die Gebäude stehen heute sämtlich unter Denkmalschutz. Mittlerweile ist der Besitz an den heutigen Nutzer und bisherigen Pächter übergegangen.

Die Villa Lilly wird seit 1987 unter der Bezeichnung „Therapiedorf Villa Lilly“ genutzt zur therapeutischen Behandlung drogenabhängiger Menschen ("Drogentherapie"). Mit 85 Behandlungsplätzen für die Betroffenen und 10 Plätzen zur Aufnahme von Kindern drogenabhängiger Eltern ist die Einrichtung eine der größten in Deutschland und nimmt überregional deutschlandweit Patienten auf. Neben der Behandlung von Drogenabhängigen können diese auch ihre Kinder im Vorschulalter mitführen, für die ein gesondertes Betreuungsprogramm besteht. Zur dort praktizierten Drogentherapie gehört die Behandlung psychischer und körperlicher Folgeschäden wie Hepatitiden (v.a. Hepatitis C), Depressionen, Psychosen, Borderline - Persönlichkeitsstörungen und anderen, für die ebenso spezialisierte Therapieeinheiten vorgehalten werden. Die Psycho- und Suchttherapie erfolgt in Einzel- und Gruppentherapien, die von indikativen Therapieangeboten und Informationsveranstaltungen sowie Rückfallpräventionsprogrammen flankiert werden. In den Arbeitsstätten Schreinerei, Elektrowerkstatt (beides auch Ausbildungsbetriebe), Malerei, Schlosserei, Landschafts- und Gebäudepflege sowie die angegliederte Landwirtschaft tragen die Patienten selber dazu bei, die historischen Gebäude und die knapp 40 Hektar große Parklandschaft zu erhalten. Um Selbstverantwortung für sich und ihre Mitmenschen zu lernen, sind die Patienten/innen gleichwohl in der Küche und Hauswirtschaftsbereichen eingesetzt, wo sie von Fachpersonal angeleitet werden.
Träger ist der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main.


Verbunden mit Adolphus Buschs Anwesen Villa Lilly war auch ein großer Märchenpark, in dem die bekanntesten Märchen durch Figurengruppen dargestellt waren.
Vermutlich die kompletten Garten - und Märchenfiguren der Firma Etruria aus Neuwedell, waren dort ausgestellt. In dieser Form dürfte es sich hierbei um den ersten und größten Märchenpark gehandelt haben – Bad Schwalbach, respektive Lindschied, - erst dann fingen andere Bäderstädten wie Marienbad, Karlsbad, Bad Salzelmen, Bad Bernburg, Bad Reichenbach, Bad Münster am Stein auch an, im gleichen Stil Märchenparks zu errichten, um ihren Kurgästen einen weiteren Anlaufpunkt zu bieten.
Besonders der Fuchsvater aus der Fuchsfamilie muss es Adolphus Busch angetan haben. Er thront auf seinen Brauereien in den USA oben auf dem Dachsims als versteinertes Maskottchen. Auch eine Biermarke „Bevo Fox“ wurde nach ihm benannt und zeigt den Fuchsvater auf dem Etikett. Außerdem gibt es zahlreiche Merchandising-Produkte vom Fuchsvater wie Bierkrüge, Porzellanfiguren, etc.

Über den Verbleib des Märchenparks ranken sich bis heute einige Rätsel. Zeitzeugen berichten, dass der Park bis 1945 noch im Wald vorhanden war. Jedoch wurde dieser dann abgebaut und sollte nach Amerika verschifft werden.
Jedoch erreichten die Figuren, Erzählungen zufolge, das amerikanische Festland nicht in einem Stück, sondern man fand in den Holzkisten nur noch Scherben vor. Ob die Figuren durch den Transport zerstört wurden, oder ob, so wie ein Gerücht es will, am Tag vor dem Verladedatum alle Kisten von Mitarbeitern der Villa Lilly geöffnet , und die darin befindlichen Tonfiguren zerschlagen wurden, bleibt wohl weiterhin unklar.
 

Das Backes

Das Lindschieder Backes (2010)Über das genaue Alter des Lindschieder Backhauses ist leider nichts bekannt. Es wird davon ausgegangen, dass dieses aufgrund seiner Bauform etwa um 1900 entstand. Ausgestattet mit einem Ofen diente es den Einwohnern zum gemeinschaftlichen Backen von Brot oder Kuchen.
Im Jahre 1936 wurde der Glockenturm aufgestockt und ein Geräteschuppen angebaut. Die Feuerwehr, welche vorher einen Großteil ihrer Ausrüstung in einem Schuppen bei der alten Schule lagerte, konnte nun dieses angebauten Teil nutzen. Auch als das erste Feuerwehrfahrzeug in Lindschied angeschafft wurde, fand dieses einen Unterstand im Backhaus und dies immerhin bis zum Bau des Bürgerhauses im Jahr 1992.


Die Glocke im Backhaus

Vorhanden ist heute noch die alte Glocke im Turm. Diese wurde früher als Ersatz der noch nicht vorhandenen Kirchenglocke genutzt und morgens um 6, um 11 und um 18 Uhr geläutet . Zudem diente sie als Sturm– und Alarmglocke. Die Glocke trägt die Gussnummer 1215 und wurde 1901 von der Firma Rincker in Sinn gegossen. Ihr Gewicht beträgt 52 Kilogramm und kostete seinerzeit 144 Mark, die Armatur (Joch mit Klöppel und allem zum Läuten notwendigen Zubehör) zusätzliche 45 Mark .

Heute ist im alten Gerätehaus die Schreinerei von Gerd Besier untergebracht. Der restliche Teil des Backhauses dient als Unterstand für die Nahe gelegene Bushaltestelle.

 

Die Marienkirche

In Lindschied reifte in den 50er Jahren der Plan zum Bau einer Kirche. Die 140 Katholiken hatten einen weiten, besonders im Winter schwierigen Kirchweg. Die Zahl der Kirchgänger war nach den beiden Weltkriegen stark zurückgegangen. Die Situation besserte sich, als im Jahre 1951 im Kinosaal des Hauses Schwalbach ein vierzehntägiger Gottesdienst eingerichtet wurde. Auf die Dauer war auch das nur ein unbefriedigender Notbehelf. Nach langem Überlegen wurde im Frühjahr 1954 der Entschluss zum Bau einer Kirche gefasst. Es war ein gewagter Entschluss, wie die schweren Bedenken in der letzten Beratung mit den Lindschiedern bezeugten. Die Kosten des Baues wurden auf 40.000 DM geschätzt, von denen die 140 Lindschieder Katholiken nur einen Bruchteil aufbringen konnten. Vorhanden war nur der ideal gelegene Bauplatz der Schule gegenüber, den das Kirchenvorstandsmitglied Philipp Weis kostenlos zur Verfügung stellte. Das Bischöfliche Ordinariat lobte den Eifer der kleinen Gemeinde, konnte aber wegen anderer wichtiger Bauvorhaben keinen Zuschuss geben.


Der Wiesbadener Architekt Paul Johannbroer, der schon die Kirchen in Bechtheim, Kettenbach und Breithardt gebaut hatte, übernahm kostenlos die Planung und Bauführung. Die Zivilgemeinde stellte das Bauholz. Die Erdarbeiten wurden von den Lindschieder Katholiken in Selbsthilfe ausgeführt. Am 21. November wurde der Grundstein gelegt. Man hatte gehofft, noch vor Einbruch des Winters die Kirche im Rohbau fertigstellen zu können, aber durch eine früh einsetzende Frostperiode trat eine Unterbrechung der Arbeit ein. Es war ein trostloses Bild, zudem waren die Mittel erschöpft, und mancher fand seine Bedenken bestätigt. Aber immer wieder fanden sich Wohltäter, die beteiligten Firmen kamen der armen Gemeinde weitgehend entgegen, die meisten führten die Arbeiten kostenlos durch. Im Mai 1955 konnte das Richtfest gefeiert werden. Nun halfen die bischöfliche Behörde und der Bonifatius-verein, beeindruckt von der Leistung der armen Gemeinde, weiter. Am 19. August, dem Sonntag nach dem Fest Mariä Himmelfahrt, wurde die Marienkirche in Lindschied feierlich eingeweiht. Das Gotteshaus bietet für 120 Gläubige Platz.

Über dem Altar ragt ein königliches Kreuz, an der Seite Grüßt Maria, die "Hilfe der Christen": Kreuz und Schutzmantelmadonna, beides Werke des Frankfurter Bildhauers Franz Bernhard. Am meisten freuten sich die Lindschieder Katholiken, die nun Sonntag für Sonntag in diesem schönen Kirchlein Gottesdienst feiern. Sie ruhten auch nicht, bis im Herbst eine Glocke in dem noch leeren offenen Glockenstuhl hing und ein elektrisches Läutwerk eingebaut war. Im „Limburger Glockenbuch, Glocken und Geläute im Bistum Limburg“ ist die Glocke in der Marienkirche definiert: Schlagton es‘‘, Durchmesser 66,6cm, Gewicht ca. 175kg. Sie ist wohl nicht besonders gut gegossen, wohl darum muss der Gießer sein Gießerzeichen und die Jahreszahl weggeschliffen haben. Es ist laut Verfasser, dem Glockensachverständigen des Bistums, Herrn Kirchenmusikdirektor Foersch aus Dillenburg, eine „nachgearbeitete“ Glocke. Möglicherweise war sie im Lager der Gießerei als preiswerte, sogenannte Vorratsglocke erwerbbar. Da Lindschied mit der Finanzierung der Kirche an sich schon knapp bei Kasse war, wurde wohl gezielt nach einer preiswerten Alternative gesucht . Wie bezeichnend dafür die Inschrift auf dieser Glocke: „DIE AUF DEN HERRN HOFFEN/ WERDEN NICHT FALLEN/ SONDERN EWIG BLEIBEN“ .


Ende der 70er Jahre wurde eine Gerätehütte mit festem Fundament an die Kirche angebaut, diese wurde schon bald in einen Gemeinderaum mit einer Teeküche umgebaut.
Zurzeit ist man stark damit bemüht, die teilweise renovierungsbedüftige Kirche vor dem Verfall zu retten. Von Seiten des Bistums scheint es aber keine Aufwendungen für die Renovierung der Marienkirche zu geben. Aus diesem Grunde gründete sich im April 2009 ein Förderverein zur Rettung der Marienkirche, welcher die Kirche reparieren und instandhalten möchte.

 

Das Bürgerhaus

Das Lindschieder Bürgerhaus (2010)Am 31. Dezember 1976, im Zuge einer Gebietsreform, wurde Lindschied per Gesetz nach Bad Schwalbach eingegliedert, dies stieß auf Unmut unter den Einwohnern. Der Kampf um ein Bürgerhaus begann mit dem Beschluss des Ortsbeirates am 30. Juni 1978. Da es in Lindschied bis dato kaum Räumlichkeiten für Festivitäten gab und man meist in den kleinen Gemeinderaum der Kirche oder ins Freie ausweichen musste, strebte man an, einen Ort zu schaffen, der genug Platz für Lindschieds Einwohner bot. Die Begeisterung über ein solches Vorhaben hielt sich bei der Stadt Bad Schwalbach eher in Grenzen. Jedoch gelang es nach zähen Verhandlungen durch den Lindschieder Ortsbeirat und Ortsvorsteher Georg Harz schließlich doch, Zustimmung für ein Lindschieder Bürgerhaus zu finden. Am 26.11.1991, 13 Jahre nach Beginn der Bemühungen konnte dann der Auftrag für den Bau an die Firma Waltering vergeben werden.

An der Stelle des heutigen Bürgerhauses standen bis zum Oktober 1986 das Wohnhaus und die landwirtschaftlichen Gebäude der Eheleute Anna (1893-1983) und Philipp (1891-1981) Weis.
Der Einsatz hat sich gelohnt. Lindschied hat nicht nur ein Bürgerhaus mit den ersehnten und erforderlichen Räumlichkeiten bekommen, sondern ein sehr schönes Gebäude, welches sich harmonisch in das Dorfbild einordnet und Mittelpunkt des Dorf und Vereinslebens ist


Auf unserer Kegelbahn sind noch Plätze frei!
Interessierte melden sich bitte bei unserer Aussenstellenleiterin Claudia Tremper

 

HR 3 Dorfwecker

Lindschied holte die restlichen Hessen am Dienstag morgen aus den Betten. Die Crew vom HR 3 Dorfwecker hatte die Einwohner des Bad Schwalbacher Ortsteils mobilisiert und das Dorfgemeinschaftshaus war voll. Ein johlender und pfeifender Morgengruß schallte mittels Übertragungswagen von den Taunushöhen in die Tiefe des Landes.
Damit begann für die Lindschieder eine Veranstaltung, gegen die der Karneval ein verträumtes Kaffeekränzchen ist. Schöner Brauch bei der Sendung "Dorfwecker" des hessischen Rundfunks ist es, dass die gastgebende Gemeinde innerhalb einer Stunde eine Aufgabe lösen muss, die sich mitunter als harte Nuß erweist.

Der Justinusfelsen lieferte diesmal den Aufhänger. Elf Römer sollten in Toga und versehen mit Helm und Schwert aufgetrieben beziehungsweise eingekleidet werden. Der Haken bestand nun darin, dass die elf (Januarius, Februarius, Marcius, Aprilius, usw.) je einen Stein versehen mit einem Sinnspruch - in lateinischer Sprache (!) - in der Hand halten sollten; das alles in einem "römischen Streitwagen" (Fiat oder Ferrari). Stellvertretend für das Dorf wurden drei sogenannte "Flitzer" bestimmt, die die Aufgabe organisierten. Die Wahl fiel dabei auf die Vertreter der Lindschieder Vereine, Andrea Deschamps, Roland Glatzer und Kurt Wendel. Als HR 3 Moderator Mathias Münch die Aufgabe verkündet hatte, brach unverzüglich hektische Aktivität aus. Die Lösung hatte ihre Tücken, aber die Lindschieder bewältigten sie mit Bravour. Erste Frage: Woher die Togas, Helme und Schwerter nehmen? Antwort: Bettlaken, alte Feuerwehr- und Kinderhelme sowie ebensolche Bewaffnung aus dem Fundus junger Mitbürger. Just sah man mehr oder weniger vollständig ausgerüstete römische Legionäre durch die Straßen Richtung Dorfgemeinschaftshaus spurten. Die Steine für jene Sinnsprüche waren schnell gefunden. Am Brunnen vor dem Dorfgemeinschaftshaus lagen sie zu Hauf. "Können wir die nehmen?" fragte "Flitzer" Roland Glatzer vorsichtshalber bei Ortsvorsteher Georg Harz an. Der hatte freilich nichts dagegen.


Blieb das Problem, genug weise Sentenzen zu besorgen, obendrein in der nicht allzu weit verbreiteten lateinischen Terminologie. Ein kleines Büchlein mit dem Titel "Latein für Anfänger" brachte die Lösung. Da nicht alle "Lindschieder Legionäre" gestandene Lateiner sind, schrieb man die deutsche Übersetzung auf die Rückseite der Steine. Jetzt fehlt nur noch der "römische Streitwagen". "Hat jemand einen Ferrari?" hallte es durch die Räume. - keine Antwort - "Einen Fiat?" - Immer noch Schweigen. Dann aber fand sich doch jemand, der einen kannte , der zur offensichtlich seltenen Spezies der Fiat-Fahrer gehört. Unter lautstarkem Gehupe rollte der Wagen vor das Dorfgemeinschaftshaus. Auch dieses Signal ging hessenweit über den Äther. Um 8 Uhr 15 konnte Mathias Münch den zweifellos gespannten Hörern verkünden, dass die Aufgabe gelöst war. Ein derartiges Spektakel hatte Lindschied wohl noch nicht erlebt, schon gar nicht zu so früher Stunde. Die Einwohner waren schon um halb sieben vom Glockenmann, der durch die Straßen lief, aus den Federn geholt worden. Früh genug, um hellwach zu sein, als es dann losging.

 

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Das Lindschieder Wappen

Das Lindschieder Wappen

Das Lindschieder Wappen, ein schwarzer,auffliegender Hahn auf goldenem Hintergrund, entstand im Jahre 1514.

Früher diente das Wappen als Siegel des Hubengerichtes, welches unter Lindschieds Dorflinde tagte.

Der Hahn steht als Symbol für Wachsamkeit.

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