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Das Backes

Das Lindschieder Backes (2010)Über das genaue Alter des Lindschieder Backhauses ist leider nichts bekannt. Es wird davon ausgegangen, dass dieses aufgrund seiner Bauform etwa um 1900 entstand. Ausgestattet mit einem Ofen diente es den Einwohnern zum gemeinschaftlichen Backen von Brot oder Kuchen.
Im Jahre 1936 wurde der Glockenturm aufgestockt und ein Geräteschuppen angebaut. Die Feuerwehr, welche vorher einen Großteil ihrer Ausrüstung in einem Schuppen bei der alten Schule lagerte, konnte nun dieses angebauten Teil nutzen. Auch als das erste Feuerwehrfahrzeug in Lindschied angeschafft wurde, fand dieses einen Unterstand im Backhaus und dies immerhin bis zum Bau des Bürgerhauses im Jahr 1992.


Die Glocke im Backhaus

Vorhanden ist heute noch die alte Glocke im Turm. Diese wurde früher als Ersatz der noch nicht vorhandenen Kirchenglocke genutzt und morgens um 6, um 11 und um 18 Uhr geläutet . Zudem diente sie als Sturm– und Alarmglocke. Die Glocke trägt die Gussnummer 1215 und wurde 1901 von der Firma Rincker in Sinn gegossen. Ihr Gewicht beträgt 52 Kilogramm und kostete seinerzeit 144 Mark, die Armatur (Joch mit Klöppel und allem zum Läuten notwendigen Zubehör) zusätzliche 45 Mark .

Heute ist im alten Gerätehaus die Schreinerei von Gerd Besier untergebracht. Der restliche Teil des Backhauses dient als Unterstand für die Nahe gelegene Bushaltestelle.

 

Die Marienkirche

In Lindschied reifte in den 50er Jahren der Plan zum Bau einer Kirche. Die 140 Katholiken hatten einen weiten, besonders im Winter schwierigen Kirchweg. Die Zahl der Kirchgänger war nach den beiden Weltkriegen stark zurückgegangen. Die Situation besserte sich, als im Jahre 1951 im Kinosaal des Hauses Schwalbach ein vierzehntägiger Gottesdienst eingerichtet wurde. Auf die Dauer war auch das nur ein unbefriedigender Notbehelf. Nach langem Überlegen wurde im Frühjahr 1954 der Entschluss zum Bau einer Kirche gefasst. Es war ein gewagter Entschluss, wie die schweren Bedenken in der letzten Beratung mit den Lindschiedern bezeugten. Die Kosten des Baues wurden auf 40.000 DM geschätzt, von denen die 140 Lindschieder Katholiken nur einen Bruchteil aufbringen konnten. Vorhanden war nur der ideal gelegene Bauplatz der Schule gegenüber, den das Kirchenvorstandsmitglied Philipp Weis kostenlos zur Verfügung stellte. Das Bischöfliche Ordinariat lobte den Eifer der kleinen Gemeinde, konnte aber wegen anderer wichtiger Bauvorhaben keinen Zuschuss geben.


Der Wiesbadener Architekt Paul Johannbroer, der schon die Kirchen in Bechtheim, Kettenbach und Breithardt gebaut hatte, übernahm kostenlos die Planung und Bauführung. Die Zivilgemeinde stellte das Bauholz. Die Erdarbeiten wurden von den Lindschieder Katholiken in Selbsthilfe ausgeführt. Am 21. November wurde der Grundstein gelegt. Man hatte gehofft, noch vor Einbruch des Winters die Kirche im Rohbau fertigstellen zu können, aber durch eine früh einsetzende Frostperiode trat eine Unterbrechung der Arbeit ein. Es war ein trostloses Bild, zudem waren die Mittel erschöpft, und mancher fand seine Bedenken bestätigt. Aber immer wieder fanden sich Wohltäter, die beteiligten Firmen kamen der armen Gemeinde weitgehend entgegen, die meisten führten die Arbeiten kostenlos durch. Im Mai 1955 konnte das Richtfest gefeiert werden. Nun halfen die bischöfliche Behörde und der Bonifatius-verein, beeindruckt von der Leistung der armen Gemeinde, weiter. Am 19. August, dem Sonntag nach dem Fest Mariä Himmelfahrt, wurde die Marienkirche in Lindschied feierlich eingeweiht. Das Gotteshaus bietet für 120 Gläubige Platz.

Über dem Altar ragt ein königliches Kreuz, an der Seite Grüßt Maria, die "Hilfe der Christen": Kreuz und Schutzmantelmadonna, beides Werke des Frankfurter Bildhauers Franz Bernhard. Am meisten freuten sich die Lindschieder Katholiken, die nun Sonntag für Sonntag in diesem schönen Kirchlein Gottesdienst feiern. Sie ruhten auch nicht, bis im Herbst eine Glocke in dem noch leeren offenen Glockenstuhl hing und ein elektrisches Läutwerk eingebaut war. Im „Limburger Glockenbuch, Glocken und Geläute im Bistum Limburg“ ist die Glocke in der Marienkirche definiert: Schlagton es‘‘, Durchmesser 66,6cm, Gewicht ca. 175kg. Sie ist wohl nicht besonders gut gegossen, wohl darum muss der Gießer sein Gießerzeichen und die Jahreszahl weggeschliffen haben. Es ist laut Verfasser, dem Glockensachverständigen des Bistums, Herrn Kirchenmusikdirektor Foersch aus Dillenburg, eine „nachgearbeitete“ Glocke. Möglicherweise war sie im Lager der Gießerei als preiswerte, sogenannte Vorratsglocke erwerbbar. Da Lindschied mit der Finanzierung der Kirche an sich schon knapp bei Kasse war, wurde wohl gezielt nach einer preiswerten Alternative gesucht . Wie bezeichnend dafür die Inschrift auf dieser Glocke: „DIE AUF DEN HERRN HOFFEN/ WERDEN NICHT FALLEN/ SONDERN EWIG BLEIBEN“ .


Ende der 70er Jahre wurde eine Gerätehütte mit festem Fundament an die Kirche angebaut, diese wurde schon bald in einen Gemeinderaum mit einer Teeküche umgebaut.
Zurzeit ist man stark damit bemüht, die teilweise renovierungsbedüftige Kirche vor dem Verfall zu retten. Von Seiten des Bistums scheint es aber keine Aufwendungen für die Renovierung der Marienkirche zu geben. Aus diesem Grunde gründete sich im April 2009 ein Förderverein zur Rettung der Marienkirche, welcher die Kirche reparieren und instandhalten möchte.

 

Das Bürgerhaus

Das Lindschieder Bürgerhaus (2010)Am 31. Dezember 1976, im Zuge einer Gebietsreform, wurde Lindschied per Gesetz nach Bad Schwalbach eingegliedert, dies stieß auf Unmut unter den Einwohnern. Der Kampf um ein Bürgerhaus begann mit dem Beschluss des Ortsbeirates am 30. Juni 1978. Da es in Lindschied bis dato kaum Räumlichkeiten für Festivitäten gab und man meist in den kleinen Gemeinderaum der Kirche oder ins Freie ausweichen musste, strebte man an, einen Ort zu schaffen, der genug Platz für Lindschieds Einwohner bot. Die Begeisterung über ein solches Vorhaben hielt sich bei der Stadt Bad Schwalbach eher in Grenzen. Jedoch gelang es nach zähen Verhandlungen durch den Lindschieder Ortsbeirat und Ortsvorsteher Georg Harz schließlich doch, Zustimmung für ein Lindschieder Bürgerhaus zu finden. Am 26.11.1991, 13 Jahre nach Beginn der Bemühungen konnte dann der Auftrag für den Bau an die Firma Waltering vergeben werden.

An der Stelle des heutigen Bürgerhauses standen bis zum Oktober 1986 das Wohnhaus und die landwirtschaftlichen Gebäude der Eheleute Anna (1893-1983) und Philipp (1891-1981) Weis.
Der Einsatz hat sich gelohnt. Lindschied hat nicht nur ein Bürgerhaus mit den ersehnten und erforderlichen Räumlichkeiten bekommen, sondern ein sehr schönes Gebäude, welches sich harmonisch in das Dorfbild einordnet und Mittelpunkt des Dorf und Vereinslebens ist


Auf unserer Kegelbahn sind noch Plätze frei!
Interessierte melden sich bitte bei unserer Aussenstellenleiterin Claudia Tremper

 

SWR 1 Heimspiel

Willkommen im "Aquapark Lindschied". Auf einer Wiese im Taunus hatte die Freiwillige Feuerwehr Lindschied einen Wasser-Vergnügungs-Park gebaut. Vorbilder waren die Spaß- und Erlebnisbäder zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen.

Die Lindschieder schafften es, eine Wildwasserbahn mit Gefälle und Schikanen zu konstruieren. Jeder kam zum Zuge, ob jung ob alt. Als besondere Attraktion stand ein Delphinarium bereit, in dem weibliche und männliche Säuger ihre Runden drehten. Natürlich unterhielten sie ihr Publikum mit Kunststücken wie Fischeschnappen, Springen durch brennende Reifen, Flipperballett mit Delphinchor und Synchronschwimmen. Der Lindschieder Aquapark hatte auch einige Sehenswürdigkeiten. Als Photomotiv dienten kunstvoll verschlungene Feuerwehrschläuche, die einen Brunnen formten.


Natürlich brachte es jedem Touristen, der eine Münze in den Brunnen warf, Glück bis an sein Lebensende.
Die Lindschieder hatten eine Woche lang Zeit den Wasserpark aufzubauen. In einem Wettbewerb zwischen Feuerwehrmännern und - Frauen ging es darum, möglichst lange einen Luftballon oder Ball über dem Erbboden zu halten. Der Luftballon oder Ball durfte nur mit Wasserdruck in der Luft gehalten werden. Nicht nur in der Ostsee gibt es einen Finnwal, auch der Lindschieder Aquapark war ein kostenloses "Whale Watching" für Schaulustige geboten. Natürlich unter Aufsicht der Wasserschutzpolizei.

Heimspiel-Reporterin war diesmal Nadja Rangol, die aus Lindschied am Samstag, 9.8.2003, ab 9 Uhr berichtet hat.
Ab sofort kann sich Lindschied mit dem Namen SWR1 Heimspielgemeinde schmücken. Zur Belohnung gab es das Original SWR1 Heimspielschild, das von Reporterin Nadja Rangol überreicht wurde.

 

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Das Lindschieder Wappen

Das Lindschieder Wappen

Das Lindschieder Wappen, ein schwarzer,auffliegender Hahn auf goldenem Hintergrund, entstand im Jahre 1514.

Früher diente das Wappen als Siegel des Hubengerichtes, welches unter Lindschieds Dorflinde tagte.

Der Hahn steht als Symbol für Wachsamkeit.

Feuerwehr Lindschied

Feuerwehr LindschiedSeit mehr als 75 Jahren sorgt die Freiwillige Feuerwehr in Lindschied für Sicherheit. Besuchen Sie die Webseite der Feuerwehr:

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Sportverein Lindschied

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